Von Eva Dedering, 17. August 2011, tags: elektromobilität, energetisches bauen, holzrahmenbau, photovoltaik, plusenergiehaus
© BMVBS
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) errichtet als zukunftweisendes Leuchtturmprojekt das “Plusenergiehaus” in der Fasanenstraße, Berlin. Das Projekt verbindet die Funktionen Wohnen mit Elektromobilität, die beiden Lebensbereiche, für die ca. 70 % des gesamten Energiebedarfs aufgewendet werden. Die energetische Versorgung des Gebäudes erfolgt mittels Photovoltaik und Luftwärmepumpe. Zusätzlich betreibt der durch Photovoltaik erzeugte Strom die Elektrofahrzeuge des Haushaltes. Wohnen und Mobiltät sind somit absolut CO2-emissionsfrei.
Die Prozesse der Energieerwirtschaftung und des Verbrauchs, sowie bauphysikalische Vorgänge innerhalb des Gebäudes und der Konstruktion werden für die Öffentlichkeit über ein Schaufenster einsehbar präsentiert.
Im Auftrag von Werner Sobek Stuttgart erstellte unser Büro die Ausschreibung und betreut aktuell die Umsetzung des Projektes bis zur offiziellen Übergabe Ende 2011.
Von Eva Dedering, 13. April 2011, tags: dreischeibenverglasung, energetisches bauen, erdwärme, holzrahmenbau, ökologisches bauen, wärmerückgewinnung


Mit der Umsetzung der Planung wurde ein sehr hoher ökologischer und energieeffizienter Standard erreicht. Die Fassade besteht aus Holzdämmstoffplatten und unbehandelten Lärchenholzlamellen, die Dämmung der Außenwände aus Zellulose. Bei den Fußbodenbelägen wurde geöltes Parkett, bzw. Auslegware aus Naturhaar gewählt.
Für einen hohen Komfort des Hauses sorgen:
- Erdwärmeheizung (Geothermie)
- geregelte Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
- außenliegender Verschattung, motorbetrieben, mit Wind- und Regenwächter
- Fußbodenheizung
- Holzfenster mit Dreischeibenverglasung, U window= 0,97
Die durch Blower-Door-Test geprüfte Luftdichtigkeit der Gebäudehülle beträgt n50=0,76/h.
Die energetischen Werte übererfüllen die Anforderungen eines KfW70-Hauses.
Von Eva Dedering, 4. Juni 2010, tags: denkmalschutz, organische form sichtbeton
Im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts Stuttgart 21 wird der Hauptbahnhof Stuttgart nach einem Entwurf von ingenhoven architects, Düsseldorf, zu einem tagesbelichteten unterirdischem Durchgangsbahnhof umgebaut. Der denkmalgeschützte Bonatz-Bau bleibt als Empfangsgebäude erhalten und wird im Inneren umfassend umgebaut. dgk architekten erstellt die Leistungsverzeichnisse für den Neubau der Bahnhofshalle, einer organisch geformten und über große Öffnungen lichtdurchfluteten weißen Sichtbetonkonstruktion.

